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Liebe Freunde der Kunst, |
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Der Denkmalschutz hat die Ruine aufgegeben. In diesem Zustand kaufte ich im Sommer 2004 dieses Haus. Erst später entdeckte ich die Jahreszahl 1604. Fast zwei Jahre lang haben wir am Bauernhaus gearbeitet: Teilentkernung, retten was zu retten war, das Notwendige erneuern, ein neuer Dachstuhl, Ringanker, die Fußböden, Fenster und Türen, Heizung, Sanitär, Elektrik. Fünf Millionen mal ist ein Mensch durch das Sandsteingewände der Eingangstür gegangen, Bauern und Bäuerinnen, Gesinde, Kinder, Soldaten, Rittergutsherren, Glückliche und Verzweifelte. Liebe, Leben, Geburt und Tod haben diese Mauern erlebt. Hinter uns liegen fast fünf Jahre harter Arbeit, wir möchten keine Stunde missen. Der Aufbau des Kunsthofes, die behutsame Renovierung des alten Gemäuers von 1604, der Umbau der Scheune, es war und ist ein kreativer Akt, ein künstlerisches Ereignis. |
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Unser Ziel ist es, einen Raum mit Atmosphäre zu schaffen, einen Raum, in dem der Kreativität Flügel wachsen und schöpferisches Arbeiten gedeiht. Diese Atmosphäre soll neugierig machen, soll anregen zum Experimentieren mit Neuem und Unerforschtem. |
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Für unsere Seminare wählen wir uns Dozenten aus, die fachlich kompetent, pädagogisch fähig und menschlich aufgeschlossen sind. Auf unseren Märkten entdecken Sie ungewöhnliche Produkte, für unsere kulturellen Veranstaltungen suchen wir mitreißende Künstler, und der Erfolg gibt uns recht. Zum positiven Erlebnis trägt die wunderschöne Landschaft bei, die uns hier in Maxen umgibt. Auf der einen Seite das Erzgebirge und die Sächsische Schweiz, wo sanfte Höhen mit bizarren Felsformationen konkurrieren, auf der anderen Seite Dresden, die Stadt voller Kunst und Kultur. Wir werden Ihnen die schönsten Plätze zeigen. |
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Wir freuen uns schon jetzt, Sie in Maxen kennen zu lernen. Peter Reindl Maxen im Herbst 2009 |
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